Spirit-Büro

Martin Rafael Steiner


 

Herzlich Willkommen beim Netzwerk EINS!

Das Netzwerk EINS bringt Menschen zusammen, die sich für Spiritualität, für persönliche und gesellschaftliche Entwicklungen interessieren und engagieren.

Das NetzwerkEINS, das auch mit der Unterstützung von Martin Steiner und dem Spirit-Büro gegründet wurde, hat laufen gelernt und hat jetzt seine eigene Website:

www.netzwerkeins.ch

Bitte besuchen Sie uns dort!

Herzliche Einladung, uns zu kontaktieren

und Teil des Netzwerk EINS zu werden!

 

Aufruf zur Lancierung einer „Nichtdualen Diskussions-/Austauschgruppe“:
"The Unknown is not the Unknowable; it need not remain the unknown for us, unless we choose ignorance or persist in our first limitations." Sri Aurobino, The Life Divine

Start einer Austauschgruppe, voraussichtlich alle 2 Wochen. Format: Kurze Meditation / Inputs durch Youtube-Videos, Bücher, Texte / Offene Diskussion - Austausch. Dauer: ca. 2-3 Std. Ort: Irgendwo im Raum Bern. Genaue Daten und Format wird bei Interesse von den Teilnehmenden beim 1. Treffen besprochen und festgelegt.

Bei Interesse, bitte Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Unentgeltliches Praxisangebot „Kontemplative Lebenshaltung“ von Madeleine Vonlanthen:

Madeleine Vonlanthen, Psychotherapeutin, Mitglied vom NetzwerkEINS, bietet neu an: „Ein unentgeltliches, unabhängiges Angebot, entstanden aus dem Bedürfnis heraus, eine Freiwilligenarbeit zu leisten und diese mit meiner Leidenschaft für eine kontemplative Lebenshaltung zu paaren.“ Einzelbegleitung, Lerngruppe „Kontemplation im Alltag“ (Beginn ab 7. September) in Baden AG.

Mehr Infos dazu: www.achtsamkeit-und-hingabe.ch

 

„Save the Date“: Seminar „Shift into Freedom“
mit Loch Kelly - vom: 16.-18. Juni 2017 in Bern
Michel Broggi hat der Ansatz des Psychologen/Autors Loch Kelly so überzeugt, dass er ihn kurzerhand erstmals in die Schweiz und direkt nach Bern eingeladen hat! Loch Kelly vermittelt pragmatisch Zugänge zu non-dualen Erfahrungen.

Infos unter www.lochkelly.org

 

Initiatoren des Netzwerk EINS:

Peter Neuhaus, Jg. 1965, Sozialarbeiter/Therapeut, Netzwerker, Initiator Kultur- garage, Bern, Kontakt siehe Anmeldebrief

Martin Steiner, Jg. 1960, Theologe, spiritueller Begleiter, Autor, Fachmann für spirituell-therapeutische Arbeitsweisen, Bern, Kontakt: www.spirit-buero.ch

Beide Initiatoren haben langjährige Erfahrungen mit Meditation, Spiritualität und in der Begleitung von Menschen.

 

Zwei sehr gut besuchte Vorträge zu Spiral Dynamics fanden am 8. Dezember 2015 und 8. März 2016 statt:

Vortrag: Spiral Dynamics - eine Übersicht

mit dem Politologen Denis Knubel
am Dienstag, 8. März 2016 um 19.45 Uhr
Vatter Businesscenter, Bärenplatz 2, Bern, im 4. Stock
Keine Anmeldung notwendig.
Kosten: 10 Franken
Dauer: etwa 2 Stunden
Struktur: Vortrag und Diskussion
Moderation: Martin Steiner

Spiral Dynamics ist eine Beschreibung unseres Bewusstseins. Gemäss diesem Modell schreitet die Bewusstseinsentwicklung des Einzelnen wie die von Gruppen oder Gesellschaften in auf einander aufbauenden Stufen voran, genannt Meme (aus dem Englischen). Diesen Stufen werden bestimmte Werte, Überzeugungen, Weisen, die Welt zu sehen und Verhaltensweisen zugeordnet. Diese verschiedenen Stufen, Stadien oder eben Meme sind gut erkennbar bei einem selbst wie rund um einen. Sie werden beim Vortrag vorgestellt.

Spiral Dynamics ist ein gutes Werkzeug, die Mechanismen, wie man wahrnimmt, ans Licht zu bringen. Beim Individuum bewirkt das Kennenlernen der Spirale eine Integration von verschiedenen Aspekten des eigenen Erlebens, die zuvor widersprüchlich erschienen. In diesem Sinne wirkt Spiral Dynamics therapeutisch. In sozialer und politischer Hinsicht offenbart die Spirale unter der Oberfläche liegende unbachtete Dynamiken. Sie stellt eine integrative Vision dar: sie begünstigt die Fähigkeit, anderen Personen oder Gruppen in der Sprache zu begegnen, die ihnen entspricht und ermöglicht somit konstruktivere und effektivere Interventionen.

Hier finden Sie die Informationen auf einem Flyer.

Vertiefung zu Spiral Dynamics am 10. Mai 2016

Für alle, die an einem der beiden Vorträge zu Spiral Dynamics teilgenommen haben und das Thema vertiefen möchten: Am 10. Mai gibt es eine Möglichkeit dazu. Wie kann ich Spiral Dynamics nicht nur als Modell nutzen, mich und die Welt besser zu verstehen? Wie lassen sich Menschen in ihrem Handeln davon inspirieren? Hier ist der Flyer dazu.

 

Im Folgenden finden Sie Skizzen dazu, was wir unter Spiritualität verstehen:

Hintergründe zum Netzwerk EINS
von Co-Initiant Peter Neuhaus

Moderne Spiritualität

WeisheitslehrerInnen sind sich einig, dass eine allesumfassende PRAESENZ existiert - hinter, über, in Allem und als Alles. Es gibt nichts, was von dieser Ebene getrennt ist (Non-Dualität). Bezeichnungen dafür sind auch universales Prinzip, der leere Urgrund, das grosse Nicht-Geborene und Nicht-Sterbende. Unsere üblichen Erfahrungen und Vorstellungen von Zeit und Raum, Geburt und Tod, Glück und Leiden werden auf dieser Ebene überschritten. Auch lässt sich dort die Verbundenheit und Einheit aller Menschen, allen Lebens erfahren und eine grenzenlose Freiheit spüren.

Sie kann also auch als überindividuelles, höheres SELBST des Menschen bezeichnet werden. Dasjenige, was über das individuelle SELBST jedes einzelnen Menschen hinausgeht. Das SELBST all dessen, was existiert.

Diese PRAESENZ, dieses universale Prinzip will sich in allem, was ist, entfalten – also auch oder vielleicht gerade im Menschen! Diese Ebene ist jedem Menschen zugänglich, grundsätzlich ohne Anstrengung. Es bedarf jedoch eines aktiven Entscheides, dieser Ebene auch Raum, Gewicht und Gehör zu geben.

Jeder einzelne Mensch und die Menschheit als Ganzes entwickeln sich weiter (siehe z.B. Entwicklungsmodelle wie Spiral Dynamics) – und damit auch das menschliche Bedürfnis  nach immer reiferer Spiritualität und nach Transzendenz. Und wenn sich der Mensch über sich selbst bewusster wird, respektive wenn er auf der individuellen Ebene mehr Zugang hat zur allumfassenden PRAESENZ, erfährt der Mensch sich zunehmend als aktiv beteiligter, gestaltender Bestandteil der Entfaltung dieses universalen Prinzips. Der Mensch erkennt das zutiefst sinnstiftende Potenzial des menschlichen Lebens als Chance – das universale Prinzip kann sich im Menschen über sich selbst erkennen, bewusst werden!

Ab diesem Zeitpunkt kann und will der Mensch einiges tun, um zu mehr Bewusstsein und Ganzheit beizutragen! Jede/r Einzelne kann seine eigene Reifung durch die spirituelle Entwicklungslinie erweitern und z.B. durch Meditation diese Nondualität zu erfahren und zu integrieren versuchen. Zu Recht weist z.B. Wilber darauf hin, dass jedoch eine gelungene Integration auch eine Weiterentwicklung der Persönlichkeit auf emotionaler, rationaler und körperorientierter Ebene und eine Auseinandersetzung mit seinen Schattenseiten erfordert! Jäger nennt die Entwicklung auf allen Entwicklungslinien „ganz Mensch werden“.

Von diesem (ersten) Standpunkt aus gesehen scheint es zutiefst sinnhaft und wichtig, als Mensch etwas zu tun, um ganz zu werden. Erfahren und erleben wir als Menschen auch nur annähernd die Qualitäten und Potenziale dieser non-dualen PRAESENZ – erahnen Sie darin auch die revolutionären Chancen für die grossen Menschheits-Probleme unserer Zeit?

Andererseits gibt es auch die individuelle Ebene jedes Menschen, das einzigartige, „kleine“ SELBST. Jeder Mensch ist auch ein unverwechselbares Individuum und als solches eine jederzeit und in allen Ausformungen und unter allen Umständen vollwertige Manifestation der Entfaltung des Lebens, der PRAESENZ. Der Mensch ist immer schon vollständig und ganz und in seiner Würde unantastbar - als Teil der Evolution des Lebens und des Potenzials, das allem Leben innewohnt.

Der Mensch braucht, von diesem (zweiten) Standpunkt aus gesehen, nichts zu tun, um ganz zu sein.

Fragen nach Glück und Leiden, nach Gut und Böse, nach Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit  haben auf dieser Ebene existenzielle und berechtigte Wichtigkeit und sind Ausdruck der verletzlichen menschlichen Realität. Auf dieser Ebene nimmt sich der Mensch von den Herausforderungen des Lebens verständlicherweise oft gefangen, ausgeliefert wahr und abgetrennt „vom Paradies“ (duale Ebene).

 

Warum sprechen wir von Energie, von Kraft, innerer Quelle?
von Co-Initiant Martin Steiner

Warum sprechen wir von Energie, von Kraft, innerer Quelle, dem Leben, der Kraft in und hinter der Wirklichkeit und warum sprechen wir nicht von Gott? Dies hat seinen Grund darin, dass die Bezeichnung „Gott“ in unserer westlichen Welt aufgeladen und überladen ist mit Bildern und Vorstellungen (zum Beispiel: Gott als der Herrscher oder Gott als der liebe, alte Mann), die hinderlich sind für eine Erfahrung der seelischen Ebene unseres Daseins. Eine Abstinenz, eine Enthaltsamkeit oder zumindest Behutsamkeit im Hinblick auf diese Begrifflichkeit dient einem Prozess der Reinigung und Klärung alter Bilder zu Gunsten neuer Erfahrungen.

Wir betonen die Erfahrung dieser Wirklichkeit,  sonst wird es wieder ein Konzept, ein spirituelles vielleicht, aber eben nur ein Konzept. Und es ist leicht sie zu erfahren, leicht in die Mystik vorzudringen. Unsere Seele, die einerseits im tiefsten Geheimnis der Wirklichkeit wurzelt und uns zugleich unser individuelles Gesicht und unser unverkennbares Lachen gibt, durchdringt alles. Es genügt eine kleine Drehung nach Innen und wir werden uns ihrer bewusst. Dieses Bewusstsein kann durch Meditation schneller zu Tage treten.

Die alles durchdringende Kraft, die Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit, ist Liebe. Auch dieses Wort bedarf einer Abstinenz, bedarf der Erfahrung innerer Stille und Klarheit, einer Erfahrung, dass alles miteinander verbunden ist, im innersten Kern also eins ist, aber in der Gestalt vielfältig. Darin liegt meines Erachtens der Grund, dass es für mich selbst förderlich ist, wenn ich dem anderen achtsam gegenübertrete (in der Sprache der Bibel ausgedrückt: den anderen liebe) und dass es auch dem anderen gut tut, wenn ich mir selbst wohl gesonnen bin (mich selbst liebe).

 

Die Transformation unseres Bewusstseins
aus: www.integrale-politik.ch

Wie auch immer der Zugang: grundlegende Erfahrung oder Intuition der Spiritualität ist die Einheit von Allem, die Nicht-Trennung, die Zusammengehörigkeit von allem Seienden. Die Erfahrung von Einheit, von absoluter Verbundenheit geht einher mit der Erfahrung von Liebe – einer allumfassenden Liebe, die weder Ausgeschlossensein noch Trennung kennt. Dieses grosse Mitgefühl bedeutet gleichzeitig das Empfinden des unsagbaren Leids in der Welt, des Schreis unzähliger Menschen und Lebewesen, aber auch die Kraft, seine Ursachen zu erkennen und zu verändern. Wissenschaftler sprechen heute beim Beschrieb des Universums von einer alles durchdringenden Information oder Intelligenz, von einem energetischen Beziehungsgefüge, von kosmischer Schwingung oder Vibration. Das namenlose Mysterium manifestiert sich als kreative Potenzialität im evolvierenden Kosmos, auch in und durch uns. Es ist ein offener Raum, der sich der rationalen Formulierung entzieht; es bleibt Ahnung, Staunen, Ergriffenheit; kosmischer Tanz, vibrierendes Leben.

Mystik ist der vielfältige Weg, bei welchem das Individuum das Göttliche nicht mehr hauptsächlich als ein Äusseres empfängt, sondern immer tiefer als ein Inneres zu erfahren versucht. Dieser Weg schliesst eine fortschreitende innere Reinigung der Psyche ein. Er führt, über manche Stadien, zur Erfahrung der Einheit von Allem. Mit der Zeit kann eine Permanenz dieses Gewahrseins entstehen, womit die erfahrene Liebe zu allem unbegrenzt und unerschütterlich wird.Der Weg ist hier das Ziel: die laufende Erweiterung und Transformation unseres Bewusstseins.